Kyoto jenseits der Tempel: Die Stadt mit anderen Augen entdecken
Tempel, Gärten, traditionelle Gassen und Viertel mit jahrhundertealter Geschichte: Kyoto lässt sich in den großen Wahrzeichen ebenso wie in den kleinen Details erleben.

Tempel, Gärten, traditionelle Gassen und Viertel mit jahrhundertealter Geschichte. Kyoto lässt sich in den großen Wahrzeichen ebenso wie in den kleinen Details erleben.
Kyoto gehört wegen seiner Tempel, Schreine und Gärten zu fast jeder Japanreise. Die Stadt jedoch ausschließlich auf ihre großen Sehenswürdigkeiten zu reduzieren, würde nur einen sehr kleinen Teil von dem zeigen, was sie zu bieten hat.
Wer durch Kyoto spaziert, entdeckt eine ganz besondere Mischung aus Tradition und Alltag. Nur wenige Minuten von einer modernen Straße entfernt kann man auf eine kleine Gasse mit Holzhäusern, einen versteckten Schrein oder einen stillen Garten stoßen.
Gion: mehr als nur eine Postkartenkulisse
Gion ist eines der bekanntesten Viertel Kyotos und zugleich einer der Orte, an denen die traditionelle Architektur der Stadt besonders deutlich spürbar wird.
Die engen Gassen, die Holzhäuser und die kleinen Geschäfte schaffen eine Atmosphäre, die sich deutlich von der anderer japanischer Großstädte unterscheidet.
Es lohnt sich, in Ruhe durch das Viertel zu gehen und daran zu denken, dass hier nach wie vor viele Menschen leben und arbeiten. Private Bereiche zu respektieren und aufdringliches Verhalten zu vermeiden, gehört zu einem verantwortungsvollen Besuch dazu.
Der Nishiki-Markt
Der Nishiki-Markt ist eine gute Möglichkeit, die lokale Küche kennenzulernen.
Entlang der Gassen findest du kleine Geschäfte, die auf traditionelle Produkte, Süßigkeiten, eingelegtes Gemüse, Fisch, Gewürze und verschiedene Zutaten der japanischen Küche spezialisiert sind.
Der Besuch muss nicht zu einer Liste von Dingen werden, die es zu probieren gilt. Ein Teil des Erlebnisses besteht einfach darin, die Produkte zu betrachten, neue Geschmäcker zu entdecken und die kulinarische Kultur Kyotos besser zu verstehen.
Fushimi Inari jenseits des Eingangs
Der Schrein Fushimi Inari Taisha ist für seine Tausenden roten Torii bekannt.
Die meisten Besucher bleiben auf den ersten Abschnitten des Weges, doch wer weiter in die höher gelegenen Bereiche geht, entdeckt deutlich ruhigere Orte.
Wenn du Zeit hast, lohnt es sich, die belebtesten Bereiche hinter sich zu lassen und einen Teil des Weges den Berg hinaufzugehen.
Arashiyama und Umgebung
Der Bambuswald von Arashiyama ist einer der meistfotografierten Orte Kyotos.
Doch die Gegend hat noch viel mehr zu bieten.
Hier findest du Tempel, Gärten, Wege am Fluss und kleine Straßen, von denen aus sich die Umgebung in aller Ruhe erkunden lässt.
Eine gute Möglichkeit ist, früh anzukommen und mehrere Stunden damit zu verbringen, den Bezirk zu erkunden, statt den Besuch ausschließlich auf den berühmten Bambuswald zu beschränken.
Fünf Möglichkeiten, ein anderes Kyoto zu entdecken
- Spaziere durch Wohnviertel abseits der großen Sehenswürdigkeiten.
- Besuche einige weniger bekannte Tempel.
- Erkunde traditionelle Märkte und Geschäfte.
- Nimm dir Zeit für die Gärten, nicht nur für die Gebäude.
- Lass in deinem Reiseplan etwas Raum für Ungeplantes.
Reisen bedeutet auch, aufmerksam zu beobachten
Kyoto belohnt besonders diejenigen, die ihr Tempo drosseln.
Nicht alles muss zu einem Foto oder zu einem abgehakten Punkt auf einer Karte werden.
Manchmal helfen dir eine kleine Gasse, der Klang einer Glocke, ein leerer Garten oder ein familiengeführtes Geschäft, ein Reiseziel besser zu verstehen als jede seiner berühmtesten Sehenswürdigkeiten.
Bei Journety möchten wir, dass jede Reise dazu beiträgt, nicht nur zu entdecken, was es an einem Ort gibt, sondern auch warum es sich lohnt, ihn kennenzulernen.
Denn ein Reiseziel zu verstehen, ist eine andere Art, sich daran zu erinnern.
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